Informationen zur Unterstützung der AWO bei der COVID-Impfung

Pressemitteilung des Kreisverbandsvorsitzenden
Sehr geehrte Damen und Herren,
Angehörige, Nachbarn und Ehrenamtliche wurden gebeten und aufgefordert, den älteren Menschen über 80 Jahren zu helfen, um die Impf-Anmeldungen gegen Corona über die telefonische Hotline oder Internetplattform zu realisieren. Die Begegnungsstätten der AWO im Kreis Mettmann und Freundinnen der AWO in der Nachbarschaft haben versucht, sich daran zu beteiligen. Über die Unzulänglichkeiten des Anmeldeverfahrens gab es genügend Berichterstattung und Forderungen nach Verbesserung. Geblieben sind bei vielen herbe Enttäuschungen. Der Corona-Gipfel von Bund und Ländern hat zumindest klargestellt, dass es im ersten Quartal dieses Jahres bei einem eingeschränkten Impfangebot bleibt. Zuversichtlich ist die Erklärung der Politikerinnen, dass dennoch allen Bürger*innen bis Ende des Sommers in diesem Jahr ein Impfangebot gemacht werden kann.
Unterdessen warten die Helferinnen auf Nachbesserungen in den Systemen zur Impfanmeldung. Es scheitert bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein daran, dass mit derselben Mailadresse nur eine Person angemeldet werden kann. Das ist völlig praxisfremd und sollte unbedingt geändert werden. Ansonsten bleibt nur der steinige Weg über die Hotline. Die Helferinnen berichten, dass wenn man die Hotline nach zahlreichen Versuchen erreicht, sind Termine bereits vergeben.
Als Wohlfahrtsorganisation setzen wir uns für die Realisierung der Hilfen ein. Zahlreiche, ehrenamtliche Helfer*innen in den Ortsvereinen und sozialen Einrichtungen der AWO sowie an den Sorgen- und Hilfe-Hotlines im Kreis Mettmann engagieren sich und erfahren täglich den Frust über das schwierige Anmeldeverfahren. Über den Einsatz dieser Menschen wird weniger berichtet. Ihnen gebührt für das Durchhaltevermögen Anerkennung und Wertschätzung.
Mit freundlichem Gruß
Klaus Kaselofsky
Vorsitzender
AWO Kreisverband Mettmann e.V.
Telefon 02173 78934
Mobil 0176 481 78934